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Westbam steigt bei Mayday aus übt harte Kritik

Foto: Universal Music Group

Berlin &ndash; Wie der Godfather des Technos in einem offiziellen Statement auf seiner Webseite www.westbam.de mitteilte, ist f&uuml;r ihn f&uuml;r alle Veranstaltungen der Maday Schluss sowie auch f&uuml;r das Projekt &bdquo;Mebers of Mayday&ldquo;.<br /><br />In seiner Pressemitteilung hie&szlig; es wie folgt:<br /><br />Hiermit gebe ich meinen&nbsp; R&uuml;cktritt von allen Mayday Veranstaltungen bekannt.&nbsp; Dies gilt f&uuml;r meine Beteiligung als DJ und auch f&uuml;r das Projekt Members of Mayday.<br /><br />Grund ist meine &uuml;ber die letzten Jahre immer tiefer werdende menschliche und k&uuml;nstlerische Entfremdung mit den jetzigen Betreibern von Mayday, der Firma<br /><br />I-Motion und der Veranstaltung Mayday selbst. Oder besser: Mit dem, was I-Motion aus Mayday gemacht hat. <br /><br />Seit meine Partner (Low Spirit und Frontpage) und ich 1991 Mayday gegr&uuml;ndet haben, habe ich als einziger K&uuml;nstler an allen ca. 60 Mayday-Events teilgenommen, die es bis heute in Deutschland, Polen, Russland, Wei&szlig;russland, Ungarn, Spanien, Mexiko, Belgien gab. Zusammen mit meinem Projekt Members of Mayday stand ich, auch in den Jahren, als das Event nicht mehr von meiner eigenen Firma veranstaltet wurde, sondern&nbsp; von I-Motion &uuml;bernommen worden war, f&uuml;r eine fortlaufende Linie, die das Event von den fr&uuml;hen Jahren der Techno/House/Rave Kultur bis in die Jetztzeit verband. <br /><br />In den letzten Jahren hatte ich zunehmend das Gef&uuml;hl, dass diese Tradition von der I-Motion weder besonders geachtet wird, noch das man sich bem&uuml;ht etwas von dieser Tradition fortzuf&uuml;hren.<br /><br />Ich hatte das Gef&uuml;hl, dass meine Pr&auml;senz und das Weiterf&uuml;hren des Members of Mayday Projektes der Firma I-Motion vor allem dazu dient, den Anschein zu wahren, dass die original Mayday-Idee noch weiterlebt, weil man gesch&auml;ftliche Nachteile bef&uuml;rchtete, wenn deutlicher zu Tage tr&auml;te, was in Wahrheit los ist. <br /><br />Mir kam die Rolle zu, ein Alibi zu liefern. Ich habe keine Lust mehr, diese Alibirolle zu spielen.<br /><br />Dass I-Motion nun die Mehrheit ihrer Gesch&auml;ftsanteile an Mayday an einen amerikanischen Konzern verkauft hat, wie in der Presse zu lesen war, macht mir die Sache nicht sympathischer. Denn: dass der amerikanische Konzern f&uuml;r irgendwelche Werte eintritt&nbsp; oder gar eine gr&ouml;&szlig;ere Sensibilit&auml;t f&uuml;r Mayday&nbsp; bzw. die europ&auml;ische Technokultur mitbringt als I-Motion, ist nicht zu erwarten.<br /><br />Jetzt, zum Abschluss, m&ouml;chte ich meine Kritik an I-Motion und ihrer Mayday Politik noch einmal konkretisieren. Nicht um Nachzutreten, sondern weil es das Letzte ist, was ich f&uuml;r einen Event tun kann, der viel f&uuml;r Technokultur getan &ndash; und in meinem Leben eine wichtige Rolle gespielt hat. <br /><br />Die komplette Pressemitteilung findet ihr bei <a href="http://www.westbam.de">www.westbam.de</a>

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